Faszination E-Bike: Richard Luchner von Rich Cycles schenkt Einblicke

Neben Mountainbikes sind es mittlerweile vor allem die Elektrofahrräder, die uns in freier Wildbahn begegnen. E-biken ist in, E-Bikes sind trendig und speziell in bergigen Regionen wie Tirol, bietet das E-Bike gänzlich neue Möglichkeiten. Welche das sind, was den Reiz ausmacht und worauf man achten muss, erklärt uns Richard Luchner von Rich Cycles in Schlitters.

E-Bikes und ihr wachsender Beliebtheitsgrad

Wenn die Temperaturen (hoffentlich irgendwann wieder) steigen und die Natur aufblüht, treibt es uns alle wieder vermehrt nach draußen. Auf den Rad- und Forstwegen begegnet man bereits jetzt den ersten ehrgeizigen Radfahrer:innen und viele von ihnen treten auf einem E-Bike in die Pedale. Dieses hat sich in den letzten Jahren immer stärker durchgesetzt und es gibt mittlerweile auch verschiedene Händler, die sich speziell auf den Verkauf und den Fahrradservice rund um das Elektrorad ausgerichtet haben. Zu diesen Händlern zählt auch der Zillertaler Richard Luchner, selbst bereits seit seiner Jugend begeisterter Radfahrer und vor allem auch Radtüftler. Von ihm wurden schon immer unterschiedliche Reparaturen an seinen Rädern vorgenommen und Richard, gelernter Bau- und Maschinenschlosser, ist in diese Thematik über die Jahre hineingewachsen.

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Im Jahr 2020 wurde das Geschäft Rich Cycles in Schlitters von Richard eröffnet. Er hat sich von Beginn an ausschließlich auf Fahrräder der Marke Giant spezialisiert.
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E-biken in Tirol

Im Jahr 2020 wurde das Geschäft Rich Cycles in Schlitters von Richard eröffnet. Er hat sich von Beginn an ausschließlich auf Fahrräder der Marke Giant spezialisiert. „Ich kenne den Vertriebsleiter von Giants seit Jahren sehr gut und bin selbst schon lange überzeugter Giant-Fahrer“, erzählt uns Richard bei unserem Besuch in seinem Bike-Store. „Giant hat speziell im E-Bike Sektor viel vorangetrieben und obwohl die Räder grundsätzlich Unisex sind, baut diese Firma eine eigene Damenserie, die ergonomisch an den Körper von Frauen angepasst sind“, erklärt uns der Unternehmer aus dem Bezirk Schwaz.

Vorteile von E-Bikes in bergigen Regionen

Was aber macht die Faszination E-Bike überhaupt aus? Warum entscheiden sich immer mehr Menschen für das akkubetriebene Fahrrad? Richard weiß die Antworten und meint dazu: „Grund Nummer eins, warum so viele Menschen mittlerweile ein E-Bike fahren, ist ganz einfach der: Es ist trendig. Viele haben bereits eines. Im Freundes- oder Familienkreis wird mit einem Pedelec gefahren, wie das E-Bike ebenfalls genannt wird. Da will man schlicht und einfach mitfahren können. Grund Nummer zwei ist, dass speziell in unserer Region und generell in Tirol Touren oft mit einem steilen Anstieg beginnen. Viele würden ohne E-Bike bestimmte Ziele einfach nicht erreichen. So kann der Akku mithelfen und man hat sich dennoch an der frischen Luft bewegt und die Freude des Fahrradfahrens genossen. Das ist ideal.“, meint Richard.

Ein E-Bike kaufen

Erstes Testen und Ausleihen eines E-Bikes ​

Wenn es nun darum geht, sich ein Elektrobike anzuschaffen meint der Profi: „Mein Tipp Nummer eins ist stets derselbe: Erst einmal ein E-Bike ausleihen und das wenn möglich für mehrere Tage.“ So bekommt man ein Gefühl für diese Art des Fahrradfahrens und hat ausreichend Gelegenheit, sich an das neue Sportgerät heranzutasten. Ist die Entscheidung dann gefallen, sollte man sich jedenfalls an den Sporthändler seines Vertrauens wenden. Mittlerweile gibt es wirklich für jede Nische das richtige Rad, hier hilft die Fachfrau bzw. der Fachmann weiter. Das Gewicht ist mehr oder weniger bei allen E-Bikes gleich, außer man entscheidet sich für ein sehr leichtes E-Mountainbike. Richard rät außerdem dazu, sich selbst bei Freund:innen und Bekannten umzuhören und sich vorab schon ein wenig zu informieren, um bereits zu wissen, was den eigenen Bedürfnissen ungefähr entspricht. Wichtigstes Kriterium ist jedenfalls die Rahmengröße. Diese muss zu den eigenen Körpermaßen passen und lässt sich über Websites, die Bikefitting anbieten, auch leicht selbst herausfinden.

Beratung durch den E-Bike Sporthändler

Nach dem E-Bike-Kauf muss dieses unbedingt beim Sporthändler richtig eingestellt werden. Dabei geht es um Sattelhöhe, Sattelversatz, Grifflänge und weitere Details. Richard nimmt sich dafür gut eine Stunde Zeit, damit die Freude beim Radfahren nicht von falschen Einstellungen und schmerzenden Gliedmaßen getrübt wird.

"Wer in schneller Fahrt über Schotter und Waldböden bergab düst, der oder dem sind jedenfalls auch Knie- und Ellenbogenschützer sowie ein geeigneter Rückenprotektor empfohlen."
Bereits E-Biker:in?
Was es jetzt zu tun gibt

Bremsen, Reifen, Geräusche: Die wichtigsten Überprüfungen

Wer bereits zu den E-Biker:innen zählt und nur darauf wartet, loszustrampeln, sollte sich vor Beginn der Saison noch um sein Rad kümmern. „Bevor die Radsaison losgeht, sollte unbedingt ein kurzer Check erfolgen“, meint der Schlitterer Radhändler und erklärt: „Die 3 wichtigsten Schlagworte, die prinzipiell ja vor jeder Fahrt beachtet werden sollten, sind: Bremsen, Reifen, Geräusche.“ Damit meint der Fachmann, dass die Bremsen gedrückt werden müssen, um zu sehen, wie und ob sie reagieren. Dass die Luft der Reifen kontrolliert werden sollte. Und, dass man bei jeder Abfahrt genau hinhören soll, ob beim Treten Geräusche zu hören sind, die hier eigentlich nicht hingehören. Vor der Saison ist es aber natürlich ratsam, ein komplettes Radservice beim Fachhändler durchführen zu lassen. Viele bieten in den Wintermonaten dafür auch spezielle Aktionen an.

Gut geschützt aufs Bike

Helm- und Schutzausrüstung beim E-biken

Dass ein passender Fahrradhelm getragen werden sollte, ist mittlerweile zum Glück bei einem Großteil der Radler:innen angekommen. „Es sollte aber wirklich einer sein, der auch zur eigenen Kopfform passt, der richtig sitzt und der dem Einsatzzweck dient, sonst ist die Schutzfunktion schnell nicht mehr gegeben“, weiß Richard und gibt außerdem noch folgenden Tipp: „Wer in schneller Fahrt über Schotter und Waldböden bergab düst, der oder dem sind jedenfalls auch Knie- und Ellenbogenschützer sowie ein geeigneter Rückenprotektor empfohlen. Ich selbst fahre nie ohne diese Schutzausrüstung.“

Unfallversicherung für Freizeitsportler:innen

Weil aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen etwas passieren kann, ist eine Unfallversicherung für Freizeitsportler:innen immer ratsam. Mit der passenden Unfallversicherung der Sparkasse ist man zum Beispiel weltweit gegen die Folgen von Unfällen abgesichert. Das zahlt sich im Fall des Falles schnell aus. Wer dazu Fragen hat, kann sich jederzeit an die nächst gelegene  Sparkassenfiliale wenden und wird dort umfänglich beraten. Damit einem ausgiebigen E-Bikevergnügen wirklich nichts mehr im Wege steht.

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Richard Luchner, selbst bereits seit seiner Jugend begeisterter Radfahrer und vor allem auch Radtüftler.
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