Geteilte Führung – Doppelte Kreativität

Bei dem Tiroler Musikfestival Klangspuren geht es vor allem darum, zeitgenössischer Musik eine Bühne zu bieten. Dabei ist es nicht eine, sondern es sind viele verschiedene Bühnen zwischen Schwaz und Innsbruck und diese sind teilweise an Orten, an denen man sie nicht vermuten würde.

Im SZentrum in Schwaz oder im Haus der Musik in Innsbruck würde man die Darbietung zeitgenössischer Musik vermuten, auch im Treibhaus in Innsbruck ist niemand überrascht von einem Musikerlebnis dieser Art, doch wer käme auf die Idee, dass ein Konzert im Kraftwerk oder in kleinen Räumen für nur eine einzige Person stattfindet? Den beiden Geschäftsführerinnen von Klangspuren, Christiane Piso und Eva Maria Müller sowie dem künstlerischen Leiter Marco Blaauw, fallen immer wieder besondere Orte ein, um Musik in ungewohnter Umgebung erlebbar zu machen.

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Der rote Faden von Klangspuren Schwaz

Seit mehr als 30 Jahren findet das Klangspuren Musikfestival statt. Jede Festivalausgabe folgt einer eigenen Idee, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm zieht. Im Jahr 2026 steht das Festival unter dem starken Motto „Love is Louder“. „Dabei geht es natürlich nicht um Lautstärke im wörtlichen Sinn“, erklärt Eva Maria. „Vielmehr beschreibt es die besondere Kraft gemeinsamer Erlebnisse – beim Musizieren ebenso wie beim Zuhören.“ Der künstlerische Leiter Marco Blaauw hat dafür Musiker:innen, Ensembles und Künstler:innen eingeladen, die unterschiedliche musikalische Traditionen mit neuen Perspektiven verbinden und das Festivalprogramm mit außergewöhnlichen Klangerlebnissen bereichern.

„Das Motto bezieht sich auf die besondere Kraft gemeinsamer Erlebnisse – beim Musizieren ebenso wie beim Zuhören.“
– Eva Maria Müller

Vereinte Leidenschaft

Im Hintergrund des Festivals arbeiten zahlreiche Menschen, um ein tolles Programm auf die Beine zu stellen und auch unterjährig verschiedene Angebote für Interessierte zu bieten. Christiane Piso hat bereits Anfang des Jahres 2023 die Geschäftsführung von ihrer Vorgängerin übernommen. Seit 2024 ist Eva Maria Müller mit im Team und die beiden Kulturmanagerinnen teilen sich die Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins fifty-fifty. „Wir ergänzen uns einfach perfekt und sind gemeinsam mit Désirée Peyrer und Marita Wöll für die gesamte Organisation des Klangspuren Musikfestivals zuständig“, erzählt Christiane und Eva Maria meint: „Um ehrlich zu sein, ist ein Führungstandem nur zu empfehlen. Jeder kreative Prozess wird gemeinsam noch besser, jede Entscheidung wird doppelt durchdacht und da wir beide über alles Bescheid wissen, ist auch immer eine Ansprechpartnerin hier, die sich auskennt. Einzig die Konzertprojekte haben wir uns untereinander aufgeteilt, damit wir beide für bestimmte Veranstaltungen verantwortlich sind.“ Eva Maria und Christiane betonen, wie viel Spaß es macht, so zusammenzuarbeiten. Keine ist sich für eine Arbeit, die erledigt werden muss, zu schade und nicht nur die beiden, sondern alle vier haben verstanden, dass sie im Team stets zum besten Ergebnis für alle Belange von Klangspuren Schwaz finden.

Klangspuren03

Gemeinsam sind sie viele

Die unterschiedlichen Kontakte und Netzwerke, welche die beiden Geschäftsführerinnen an der Hand haben, ergänzen sich darüber hinaus perfekt. „Ich komme aus Köln und bin dort in derselben Branche tätig, wenn ich nicht in Schwaz bin. Ich wechsle im 14-tägigen Rhythmus und arbeite hier wie dort in der zeitgenössischen Musikszene. Das ist die perfekte Symbiose, denn internationale Kontakte, können hier wie dort gut genutzt werden“, erzählt Eva Maria. Christiane war früher im Haus der Musik in Innsbruck tätig, kennt also die Branche in Tirol aus dieser Zeit sehr gut. Außerdem haben sie mit den Vorstandsmitgliedern Maria-Luise Mayr, Matthias Osterwold, Karl Gostner und Lisa Noggler-Gürtler noch vier weitere wichtige Akteur:innen an ihrer Seite, deren Kontakte wiederum für das Gelingen dieses besonderen Musikfestivals unerlässlich sind.

„Es geht darum, das Verhältnis von Mensch und Technologie beziehungsweise Maschine zu ergründen.“

Eva Maria Müller

Fritz,-Valerie--(c)Dino-Bossnini

Highlights von Klangspuren Schwaz 2026

Die Vielfalt, die Besucher:innen erwartet, ist einmalig. „Wir laden wirklich alle Menschen ein, sich diesem Erlebnis hinzugeben. Es ist nicht notwendig, sich in der Musik auszukennen oder eine Expert:in für Instrumente zu sein, denn letztlich geht es immer nur darum, ob die Musik gefällt und dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig“, meint Eva Maria und Christiane ergänzt: „Wir raten Interessierten außerdem stets, mehrere Konzerte zu besuchen, um sich auf die Stimmung und die Musik einzulassen. Das ist wirklich ein besonderes Erlebnis, das wissen wir aus eigener Erfahrung.“

Neben den musikalischen Darbietungen gibt es seit dem Jahr 2025 aber noch weitere Besonderheiten: „Wir haben uns verschiedene Vermittlungsformate überlegt, um unterschiedlichen Personengruppen einen tiefergreifenden Zugang zur Musik zu ermöglichen. So gibt es zum Beispiel die Kindererlebniswoche Anfang des Sommers, die gemeinsam mit dem EKiZ Schwaz organisiert wird. Für angehende Profi-Musiker:innen wird das Composers Lab angeboten – für dessen Teilnahme man im Zuge eines Bewerbungsverfahrens ausgewählt wird. Die Open Lab-Workshops sind hingegen frei zugänglich für alle“, schenkt uns Eva Maria Einblick in die neuen, kreativen Ideen. Das Besondere daran ist, dass zusätzliche Angebote das gesamte Festival, das im September stattfindet, auch unterjährig umrahmen und auch, dass sie teilweise von Künstler:innen geleitet werden, die selbst beim Festival ihr Können zum Besten geben. Eine einmalige Chance also, hochkarätige Musiker:innen hautnah zu erleben und kennenzulernen.

CALEFAX (c)Jouk Oosterhof

Vereinte Leidenschaft

Im Hintergrund des Festivals arbeiten zahlreiche Menschen, um ein tolles Programm auf die Beine zu stellen und auch unterjährig verschiedene Angebote für Interessierte zu bieten. Christiane Piso hat bereits Anfang des Jahres 2023 die Geschäftsführung von ihrer Vorgängerin übernommen. Seit 2024 ist Eva Maria Müller mit im Team und die beiden Kulturmanagerinnen teilen sich die Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins fifty-fifty. „Wir ergänzen uns einfach perfekt und sind gemeinsam mit Désirée Peyrer und Marita Wöll für die gesamte Organisation des Klangspuren Musikfestivals zuständig“, erzählt Christiane und Eva Maria meint: „Um ehrlich zu sein, ist ein Führungstandem nur zu empfehlen. Jeder kreative Prozess wird gemeinsam noch besser, jede Entscheidung wird doppelt durchdacht und da wir beide über alles Bescheid wissen, ist auch immer eine Ansprechpartnerin hier, die sich auskennt. Einzig die Konzertprojekte haben wir uns untereinander aufgeteilt, damit wir beide für bestimmte Veranstaltungen verantwortlich sind.“ Eva Maria und Christiane betonen, wie viel Spaß es macht, so zusammenzuarbeiten. Keine ist sich für eine Arbeit, die erledigt werden muss, zu schade und nicht nur die beiden, sondern alle vier haben verstanden, dass sie im Team stets zum besten Ergebnis für alle Belange von Klangspuren Schwaz finden.

Gemeinsam sind sie viele

Die unterschiedlichen Kontakte und Netzwerke, welche die beiden Geschäftsführerinnen an der Hand haben, ergänzen sich darüber hinaus perfekt. „Ich komme aus Köln und bin dort in derselben Branche tätig, wenn ich nicht in Schwaz bin. Ich wechsle im 14-tägigen Rhythmus und arbeite hier wie dort in der zeitgenössischen Musikszene. Das ist die perfekte Symbiose, denn internationale Kontakte, können hier wie dort gut genutzt werden“, erzählt Eva Maria. Christiane war früher im Haus der Musik in Innsbruck tätig, kennt also die Branche in Tirol aus dieser Zeit sehr gut. Außerdem haben sie mit den Vorstandsmitgliedern Maria-Luise Mayr, Matthias Osterwold, Karl Gostner und Lisa Noggler-Gürtler noch vier weitere wichtige Akteur:innen an ihrer Seite, deren Kontakte wiederum für das Gelingen dieses besonderen Musikfestivals unerlässlich sind.

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Highlights von Klangspuren Schwaz 2026

Die Vielfalt, die Besucher:innen heuer erwartet, ist einmalig. „Wir laden wirklich alle Menschen ein, sich diesem Erlebnis hinzugeben. Es ist nicht notwendig, sich in der Musik auszukennen oder eine Expert:in für Instrumente zu sein, denn letztlich geht es immer nur darum, ob die Musik gefällt und dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig“, meint Eva Maria und Christiane ergänzt: „Wir raten Interessierten außerdem stets, mehrere Konzerte zu besuchen, um sich auf die Stimmung und die Musik einzulassen. Das ist wirklich ein besonderes Erlebnis, das wissen wir aus eigener Erfahrung.“

Neben den musikalischen Darbietungen gibt es aber noch weitere Besonderheiten: „Wir haben uns verschiedene Vermittlungsformate überlegt, um unterschiedlichen Personengruppen einen tiefergreifenden Zugang zur Musik zu ermöglichen. So gehören etwa die Musikerlebniswoche, die gemeinsam mit dem EKiZ Schwaz organisiert wird, musikalische Projekte an Schulen sowie das Creators Lab für ausgewählte Teilnehmer:innen zum Programm. Die Open Lab-Workshops sind hingegen frei zugänglich für alle“, schenkt uns Eva Maria Einblick in die kreativen Ideen hinter dem Festival. Das Besondere daran ist, dass zusätzliche Angebote das Festival, das im September stattfindet, auch unterjährig umrahmen und teilweise von Künstler:innen geleitet werden, die selbst beim Festival ihr Können zum Besten geben. Eine einmalige Chance also, hochkarätige Musiker:innen hautnah zu erleben und kennenzulernen.

Festivalprogramm

Während Klangspuren Schwaz in den Startlöchern steht und alles bereit ist für eine erfolgreiche Austragung im September 2026, laufen in den eindrucksvollen Büroräumlichkeiten des Mathoi-Hauses in der Schwazer Innenstadt bereits die Vorbereitungen für die kommenden Jahre. „Natürlich gibt es immer noch Änderungen und Anpassungen, wenn die Veranstaltungen in zeitliche Nähe rücken. Da ist auch Flexibilität gefragt. Aber grundsätzlich planen wir immer weit voraus – manche Projekte brauchen eine lange Vorlaufzeit, sei es für die terminliche Fixierung der Musiker:innen oder für die Reservierung der Locations“, schenkt uns Christiane einen Blick hinter die Kulissen der Organisation des zeitgenössischen Musikfestivals.

Mit Marco Blaauw hat Klangspuren Schwaz seit Oktober 2025 einen neuen künstlerischen Leiter. Der international renommierte Trompeter ist seit vielen Jahren eng mit dem Festival verbunden und bringt neue Impulse ebenso mit wie eine große Wertschätzung für die Region. Besonders fasziniert ihn, wie selbstverständlich Musik in Tirol Teil des gesellschaftlichen Lebens ist. Gleichzeitig führt er eine Idee weiter, die Klangspuren seit vielen Jahren prägt: internationale Künstler:innen und Ensembles mit Musiker:innen aus der Region zusammenzubringen und daraus neue künstlerische Begegnungen entstehen zu lassen.

„Gemeinsam haben wir uns an die Arbeit gemacht, um auch in den kommenden Jahren wieder ein so hochwertiges Programm bieten zu können“, verrät Eva Maria. Es bleibt also spannend, welche musikalischen Entdeckungen und außergewöhnlichen Konzerterlebnisse das Publikum bei den kommenden Ausgaben von Klangspuren Schwaz erwarten.

Festivalprogramm

Während Klangspuren Schwaz in den Startlöchern steht und alles bereit ist für eine erfolgreiche Austragung im September 2026, laufen in den eindrucksvollen Büroräumlichkeiten des Mathoi-Hauses in der Schwazer Innenstadt bereits die Vorbereitungen für die kommenden Jahre. „Natürlich gibt es immer noch Änderungen und Anpassungen, wenn die Veranstaltungen in zeitliche Nähe rücken. Da ist auch Flexibilität gefragt. Aber grundsätzlich planen wir immer weit voraus – manche Projekte brauchen eine lange Vorlaufzeit, sei es für die terminliche Fixierung der Musiker:innen oder für die Reservierung der Locations“, schenkt uns Christiane einen Blick hinter die Kulissen der Organisation des zeitgenössischen Musikfestivals.

Mit Marco Blaauw hat Klangspuren Schwaz seit Oktober 2025 einen neuen künstlerischen Leiter. Der international renommierte Trompeter ist seit vielen Jahren eng mit dem Festival verbunden und bringt neue Impulse ebenso mit wie eine große Wertschätzung für die Region. Besonders fasziniert ihn, wie selbstverständlich Musik in Tirol Teil des gesellschaftlichen Lebens ist. Gleichzeitig führt er eine Idee weiter, die Klangspuren seit vielen Jahren prägt: internationale Künstler:innen und Ensembles mit Musiker:innen aus der Region zusammenzubringen und daraus neue künstlerische Begegnungen entstehen zu lassen.

„Gemeinsam haben wir uns an die Arbeit gemacht, um auch in den kommenden Jahren wieder ein so hochwertiges Programm bieten zu können“, verrät Eva Maria. Es bleibt also spannend, welche musikalischen Entdeckungen und außergewöhnlichen Konzerterlebnisse das Publikum bei den kommenden Ausgaben von Klangspuren Schwaz erwarten.

Ausgewählte Highlights 2026

  • Eröffnungskonzert: 10. September 2026, Silbersaal, SZentrum

  • Ausschweifen – Georg Friedrich Haas und Proton Ensemble: 12. September 2026, Großer Saal, Haus der Musik Innsbruck

  • Tagundnachtgleiche – Calefax Reed Quintet: 23. September 2026, Kirche St. Martin

  • Zusammenklang – Speak Percussion, Knappenmusik und Stadtmusik: 24. September 2026, Stadtpark und Stadtpfarrkirche

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Bild von Sabine

Sabine

Fotos: Sabine Knapp, Nina Rehrl, Ivan Kitanovic, Klaus Pichler

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